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Agility:





Im November 1999 habe ich erstmals zusammen mit Nala Agility ausprobiert – ich war direkt begeistert!
Seitdem lässt mich dieser Sport nicht mehr los. Mich fasziniert das Zusammenspiel von Schnelligkeit, Konzentration und Reaktion.
Wenn man nicht mit seinem Hund ein harmonisches Team bildet, hat man keine Chance einen Parcour schön und fehlerfrei zu bewältigen.





Mit Nala konnte ich viele schöne Erfolge feiern, wir hatten einfach eine tolle Zeit!
Obwohl ihr Aufbau alles andere als durchdacht und gut war, hat sie mir meine Anfängerfehler immer verziehen und ausgebügelt.
Sie war der perfekte Einstiegshund.
Nach 4 Turnieren waren wir in der A2, ein Jahr später dann in der A3.
Dort holten wir unzählige Platzierungen und Siege, waren dreimal auf der VDH-Deutschen Meisterschaft, zweimal auf der BSP und der DHV-Deutschen.
Ein unglaubliches Gefühl!

Mit 8 Jahren habe ich sie dann in ihre verdiente Turnierrente geschickt, da ich merkte, dass bei ihr so langsam die Luft raus war. Trainiert haben wir dann aber noch ein paar Jahre.





2004 zog Hopi bei mir ein, eine sehr schnelle, talentierte Hündin.
Sie habe ich alleine aufgebaut und auch da wieder so einige Fehler gemacht. Ich war lange Zeit mit ihrem Tempo, ihrem Trieb überfordert, obwohl sie genauso war, wie ich es mir erträumt hatte.

Hope war auf dem Parcour ein Traum, wenn ich schnell im Kopf und auf den Beinen war. Sie verzeihte keine Führfehler und wurde des öfteren magisch von Tunnellöchern angezogen ;)
Durch den Besuch von Seminaren bei erfahrenen Trainern und mein wöchentliches Training bei Jörg Zenner sind auch wir zu einem Team geworden.





2009 kam dann noch Smash in unser Rudel.
Er war fast 2 Jahre alt und durch Sandra Lima da Silva durchdacht und konsequent im Agility aufgebaut.

Smash war noch schneller als Hope, er hatte einen unglaublichen Antritt und arbeitete gerne auf Abstand.
Dabei hörte er aber besser zu und wird nie kopflos.
Nur sein unbändiges Temperament stand ihm manchmal etwas im Wege. Es fiel ihm schwer auf einem Turnier seine Energie in den 30-40 Sekunden Läufen zu bündeln und zu zügeln.
Aber es hat mit ihm immer soviel Spaß gemacht!
Leider hat er sich im Alter von 7 1/2 Jahren im Training so schwer verletzt, dass seitdem kein Agility auf Leistungsniveau mehr möglich war. Es war nicht leicht für mich von jetzt auf gleich mit Smash nicht mehr starten zu können......Aber die Hauptsache ist, dass es ihm ansonsten sehr gut geht :)





Mit Tadhg steht nun mein vielversprechender Youngster in den Startlöchern!
Mittlerweile haben wir unsere zweite Saison hinter uns - Tadhg liebt das Rampenlicht und läuft auf den Turnieren noch konzentriert und engagierter als im Training.
Er ist immer bereit, immer schnell, nie kopflos - ich liebe es mit ihm zu laufen!



Regelmäßig versuche ich Seminare zu besuchen.
Fort – und Weiterbildungen halte ich für sehr wichtig.

Stillstand bedeutet Rückschritt.

Seit 2003 stehe ich auch wöchentlich als Trainer auf dem Platz. Dabei trainiere ich die unterschiedlichsten Menschen und Hunde. Eine spannende Aufgabe, die mir viel Spaß bereitet.
Ich versuche mein Training durchdacht anzugehen und liebe es, wenn aus den unerfahrenen Anfängerteams irgendwann erfolgreiche Starter werden, die ihre Hunde in der A3 oder sogar auf Meisterschaften führen.
Allerdings ist mir das Wichtigste, dass die Teams genauso viel Spaß an meinem Training haben, wie ich!
Gerne gebe ich auch Gasttrainings in anderen Vereinen.





 

2017:


Nun liegt auch unsere zweite Saison hinter uns - unsere erste Saison in der A3.
Und noch immer macht es süchtig, mit dem kleinen Awuuuu an den Start zu gehen :)
Nun mussten wir uns also mit den "Großen" messen und von Anfang an gelang uns das ganz gut. Die schwierigen A3 Parcours waren eigentlich so gar kein Problem, hier zeigte sich, dass Tadhgs Grundausbildung stimmt.
Trotzdem hatten wir über Sommer ergebnistechnisch auch mal eine Durststrecke, es waren immer nur kleine Fehler, kleine Unachtsamkeiten meinerseits, die dann häufig zur Disqualifikation führten. Aber, Zähne zusammenbeißen, aufstehen und Krone richten und weiter gehts. Ab Herbst lief es dann umso besser, was sich auch in den Ergebnissen wiederspiegelte :)

Wir haben dieses Jahr an einigen Seminaren teilgenommen, da ich ja meistens alleine trainiere, war es gut auch mal Input von anderen zu bekommen.
Auch auf den Seminaren bestach Tadhg mit seiner Konzentration und Kondition, die er über einen langen Zeitraum halten kann. Dort wurde mir dann auch immer wieder bewusst, was er schon kann und in der Lage ist zu laufen. Dies gab mir Selbstvertrauen für die Turniere und in unsere Fähigkeiten!

Jetzt ist erstmal eine Pause angesagt. Das nächste Turnier ist erst für Februar geplant und auch trainieren werden wir jetzt erstmal nicht. Irgendwann im Januar geht es damit wieder los - es gibt noch das ein- oder andere, welches ich verbessern und austrainierten möchte. Es sind nur Kleinigkeiten, aber genau das macht mir am meisten Spaß! Ich freue mich darauf!







2016:


Meine erste Saison mit Tadhg......was soll ich sagen - es hat soviel Spaß gemacht!!
Unser erstes Turnier war Ende Februar und ich merkte schon im ersten Lauf, ich kann mich auf den kleinen Mann einfach verlassen. Null Fehler, Bestzeit - 1. Quali......unfassbar....
Wir waren dann etwa 2 1/2 Monate in der A1, bevor wir Mitte Mai aufgestiegen sind. In dieser Zeit wurde Tadhg von Turnier zu Turnier sichrer und entwickelte sich regelrecht zu einer Rampensau: Er liebt es vor Publikum zu laufen, dreht dabei extra auf, bleibt aber cool im Kopf - eigentlich perfekt :)
Ich bin überhaupt nicht nervös, wenn ich mit ihm an den Start gehe. Ich freue mich, bin aufgeregt, brenne darauf mit ihm durch den Parcours zu fliegen. Es ist ein tolles Gefühl, mal nicht gegen einen Hund ankämpfen zu müssen, sondern einfach nur zu laufen <3
Natürlich macht er auch mal sein eigenes Ding, probiert mal einen Frühstart aus, saust zu früh aus dem Slalom.....anders wäre ja auch langweilig ;)
Trotzdem sind wir EIN Team! Und das genieße ich so sehr!
In der A2 waren wir dann etwas länger, immer mal wieder kleine Fehler verhinderten die Nullfehlerläufe. Dafür konnten wir in dieser Zeit einige Jumpings für uns entscheiden. Gegen Ende der Saison ging es dann plötzlich wieder schnell und schwups waren wir in der A3. Innerhalb einer Saison, in knapp 8 Monaten. Für viele ist das sicherlich nichts besonderes, aber ich hatte noch nie so schnell einen Hund in der Königsklasse :)
Und da sind wir nun, in der A3.
Hier konnten wir uns auch schon mit einen 2. Platz im Jumping beweisen!
Nun sind wir erstmal in der Winterpause. Wir werden an unseren Defiziten arbeiten, werden aber auch mal gar nichts tun. Und dann freue ich mich auf 2017, unsere erste komplette Saison in der A3!!



         





2015:


Begonnen hat 2015 mit einem tollen Event - der BACK. Hunderte Starter aus verschiedenen Ländern versprachen Agility auf höchstem Niveau. Es hatte Spaß gemacht, war unheimlich beeindruckend. Hätte ich allerdings gewusst, dass dies mein erstes und letztes Turnier in 2015 sein würde, hätte ich meine Läufe mit Smash noch mehr genossen.........
Kurze Zeit später kam sein Kamikazesprung und die unvermeidbare Kollision mit einer Hürde. Seitdem gehen wir regelmäßig zur Physio und mittlerweile ist er im Alltag so gut wie beschwerdefrei. Ob wir wieder Agility machen werden?! Keine Ahnung. Ich werde einfach sehen, was das nächste Jahr für uns bereithält.


Mit Tadhg habe ich zu Beginn des Frühlings mit dem Aufbau begonnen. Etwas später als geplant, der Winter war lang und wir hatten keine Halle zur Verfügung.
Aber dies war nicht unbedingt ein Nachteil, der kleine Mann lernte in Rekordzeit, war von Anfang an mit sehr viel Elan und Freude dabei!
Tadhg ist ein sehr schneller Hund, der allerdings keine Fehler machen möchte. Übe ich neue Dinge mit ihm, nimmt er erstmal etwas Tempo raus, beobachtet und lernt. Hat er es verstanden packt er richtig Speed drauf und spult das Erlernte routiniert ab! Er ist IMMER hochkonzentriert und nie abgelenkt :)
Tadhg hat einen atemberaubenden Sprungstil, selten fällt eine Stange, er springt mit einer angeborenen Leichtigkeit.
Wir haben bisher an zwei Seminaren teilgenommen und feilen gerade an dem letzten Schliff für unseren Erststart. Ich habe mir bewusst Zeit dafür genommen und nun freue ich mich auf 2016!



         





2014:


Das Jahr ist eigentlich schnell zusammengefasst....
Immer noch haben wir auf den Turnieren die gleichen Probleme - ich schaffe es einfach nicht, Smash so zu präsentieren wie im Training.
Dort liefert er routinemäßig geniale Dinge ab......im Turnier steht er sich dann doch öfter selber im Weg, oder ich vermassele es......
Trotzdem liebe ich es mit Smash zu starten, seine Begeisterung ist einfach ansteckend!

Das Highlight in 2014 war eindeutig das DVM-Finale bei den Weser-Ems-Hoppers. Ene, Mene, Miste war das beste Team! Ever, ever, EVER!!!



       





2013:


Mit Hope bin ich nur ein paar Mal gestartet.
Ihr Knie hat immer wieder Probleme bereitet, so dass ich im September nach der Clubsiegerprüfung beschlossen habe, nicht mehr mit ihr zu starten.
Diese Entscheidung fiel mir alles andere als leicht, aber ihre Gesundheit und Fitness geht absolut vor!
Ab und zu darf sie im Training noch auf midi hüpfen und etwas durch die Tunnel flitzen. Auf den Turnieren feuert sie Smash und ihre Kumpels lautstark an - langweilig ist ihr also nicht ;)


Mit Smash lief das Jahr richtig gut.
Highlight war natürlich im Dezember die Teilnahme an der VDH-DM!
Dort liefen wir im Jumping einen tollen Nullfehlerlauf und landeten bei über 100 Startern auf dem 6. Platz - ein Wahnsinnsgefühl!!
Im A-Lauf versagten dann die Nerven - egal ;) Wir haben gezeigt was wir können!
Auf den "normalen" Turnieren landeten wir mit jedem Nullfehlerlauf auf dem ersten Platz! Am Tempo liegt es also nicht, eher an der Konstanz.
Aber wir sind auf dem richtigen Weg!



 
   





2012:


Es war kein leichtes Jahr für Hope und mich.
Immer wieder haben kleinere Verletzungen uns zurück geworfen. Immer wieder gab es Trainingspausen. Leider mussten wir deswegen auch die WM-Qualis abmelden.....
Trotzdem haben wir uns durchgekämpft, konnten einige Nullfehlerläufe und Platzierungen sammeln! Wir schafften sogar mehrere platzierte Kombiwertungen :)
Ich freue mich einfach auf die nächste Saison und werde diese mit ihr ganz entspannt und ohne Druck angehen!


Auch mit Smash lief es nicht wirklich optimal. Nachdem er nun endlich sich auch im Turnier zurücknehmen und so zuhören kann wie im Training, habe ich ihm mehrfach „die Tour vermasselt“.
Ich muss unbedingt an meiner mentalen Stärke feilen.
Weder Smash noch Hope verzeihen mir auch nur kleinste Konzentrationsschwächen.
Der Trainingsplan für den Winter steht also ;)



         



2011:


Hopis bisher erfolgreichste Saison.
Sie qualifizierte sich für die German Classics und für die WM-Qualis 2012.
Den Sommer über überzeugte sie immer wieder mit wunderschönen, fantastischen Läufen und fuhr reihenweise die Siege ein!
Wir waren einfach perfekt aufeinander abgestimmt und ich konnte mich fast immer auf sie verlassen. Sie hat sogar ab und zu mal meine Fehler ausgebügelt ;)


Mit Smash lief das Jahr nicht so gut. Der Anfang war vielversprechend mit einigen Nullfehlerläufen und Platzierungen.
Den Sommer über hatten wir aber so manche Diskussionen: „Nein, wir machen keinen Frühstart“. „Nein, wir springen nicht von der Zone ab“.......Er hatte einfach viel zuviel Energie.
Im Training hingegen lief es einfach nur perfekt, was mich dann natürlich noch mehr gefrustet hat. Aber gegen Ende der Saison wurde es wieder deutlich besser.



     



2010:


Meine erste komplette Saison mit Hope in der Königsklasse.
Eines ist klar, sie braucht sich vor niemanden zu verstecken! Mit ihrer Schnelligkeit, ihrer Wendigkeit läuft sie Spitzenzeiten.
Oft scheiterten wir aber an Kleinigkeiten, die direkt zum dis geführt haben. Die Nullfehlerläufe für die WM-Qualis hatten wir alle zusammen, nur die Kombiwertung leider nicht.


Smash stieg im Sommer in die A2 auf, nachdem wir unser „Einstangenproblem“ in den Griff bekommen haben.
Und da blieben wir auch nicht lange, noch in der gleichen Saison kamen wir in der A3 an und konnten dort direkt mit sehr schönen Läufen überzeugen!
Es fiel ihm immer noch schwer, seine Energie zu bändigen und auch mal eng bei mir zu arbeiten. Aber er hat ein unglaubliches Potential und beeindruckt durch seine spektakuläre Laufweise.



     



2009:


Nachdem Hope verletzungsbedingt 2008 ein halbes Jahr Pause hatte, konnten wir ab Mai 2009 endlich wieder so richtig loslegen.
Innerhalb weniger Turniere erlief sie in der A2 ihre Qualis für die A3 und schaffte somit im September endlich den langersehnten Aufstieg.
Auch ihre ersten Auftritte in der A3 waren sehr vielversprechend!


Meine ersten Turniere mit Smash.
Anfangs noch recht chaotisch, da er erst wenige Wochen bei mir gewohnt hat und wir folglich noch überhaupt nicht aufeinander abgestimmt waren.
Aber wir schafften unsere erste Quali und haben viele Erfahrungen gesammelt ;)